| Pflicht zum Optimismus | | „Finanzkrise“ und „notleidende Banken“ – das waren 2008 das Wort und das Unwort des Jahres. Jetzt aber ist 2009 angebrochen, und die Hoffnung kehrt zurück, zumindest bei der Deutschen Messe AG in Hannover. Denn vom 3. bis 8. März treffen sich auf der CeBIT die Experten der Informations- und Telekommunikationstechnologien (ITK). Rekorde werden zwar nicht erwartet, Optimismus ist aber Pflicht. „Eine gute CeBIT kann in der derzeitigen weltweiten Stimmung in der Wirtschaft einen wichtigen konjunkturellen Impuls aussenden“, meint Ernst Raue, CeBIT-Vorstand der Deutschen Messe AG in Hannover. „Die CeBIT 2009 ist wichtiger denn je.“ | | mehr | Artikel drucken | |
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| Ohne Worte | |  | Die schlechsteste Nachricht für 2009 wäre: Alles bleibt so wie es ist.
(Cartoon: Fussel 2008) | | Artikel drucken | |
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| Flucht in die Existenz | | | Gründe zu gründen gibt es viele. Doch viele Einzelunternehmer wagen den Sprung ist kalte Geschäftswasser erst, wenn sie mit dem Rücken zur Wand stehen, nämlich aus der Arbeitslosigkeit heraus. Wer in dieser Situation den Gründungszuschuss von der Agentur für Arbeit Hannover erhalten will, muss einige hohe Hürden überwinden. | | mehr | Artikel drucken | |
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| Mittelstand ist in | | Das Gespenst hat einen Namen: Fachkräftemangel. Dieses Gespenst nimmt deutliche Gestalt an, wird immer realer. Nicht nur, dass Headhunter den besten Führungskräften nachsetzen. Bereits am Beginn eines Berufslebens stellen sich sowohl potenzielle Azubis als auch Hochschulabsolventen die Frage, wohin die Reise gehen soll: Weltkonzern oder Familienunternehmen. Laut dem Bonner Institut für Mittelstandsforschung krankt gerade der Mittelstand an fehlendem Nachwuchs. Talente wandern zu den Großkonzernen ab. Bei der Auswahl eines Arbeitgebers sind weiche Faktoren wie abwechslungsreiche Teamarbeit, internationale Einsatzmöglichkeiten und gute Unternehmensreputation entscheidend. Das bietet auch der Mittelstand.
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| Profit machen mit Moral | |  | Tue Gutes und sprich darüber? Der Verdacht liegt nahe, dass es doch „nur“ um Profit und aufgesetztes Wohltätertum geht. Letztlich ist der Gewinn das Ziel eines jeden Unternehmers. Dennoch setzen sich viele jenseits ihres eigentlichen unternehmerischen Handelns für die Gesellschaft ein – ohne darüber zu sprechen, wie eine aktuelle Studie zeigt. In Hannover können sich gesellschaftlich engagierte Unternehmen noch bis zum 17. November um einen neuen Preis bewerben: den „CSR-Award“. | | mehr | Artikel drucken | |
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| Es kocht in Hannover | |  | Wasser, Sonne, Wind: Das Dreigestirn der Erneuerbaren Energien feiert in Politik und Gesellschaft einen Akzeptanzerfolg nach dem anderen. Doch da gibt es noch eine vierte Macht im Bunde, die tief im Erdinneren rumort: Geothermie. Wissenschaftler vom Geozentrum Hannover bohren nach. | | mehr | Artikel drucken | |
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| Mit voller Kraft von vorne | | Es war ruhig um sie geworden. Nicht wegen der Sommerpause, sondern weil sich der bisher recht lose Zusammenschluss von Kommunen und Hochschulen der hiesigen Metropolregion in der Praxis nicht als schlagkräftig genug zeigte. Profillosigkeit wurde ihr vorgeworfen, unklare Ziele, fehlende Strategie. Jetzt organisiert sich die „Metropolregion Hannover Braunschweig Göttingen Wolfsburg“ neu, will das regionale Bewusstsein schärfen und international wahrgenommen werden. Und vor allem: die Region wettbewerbsfähiger machen. (Foto: Marc-Oliver Schulz)
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| Flaute bei den Gründern | | Die gute Konjunktur der vergangenen zwei Jahre hat zweierlei bewirkt: Mehr Menschen sind in ein Arbeitsverhältnis gekommen. Und: Bundesweit sind die Firmengründungen allein im Jahr 2007 um 20 Prozent zurückgegangen. Das macht sich auch in Hannover bemerkbar.
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| Der ist dann mal weg | | Die guten Stellen liegen nicht auf der Straße, aber die guten Mitarbeiter finden sie garantiert. Oder sie selbst werden gefunden. Anbinden nützt nichts. Unternehmen müssen sich als Marke stärker positionieren und ihren besten Pferden im Stall die hauseigenen Werte überzeugend vermitteln, damit sie sich mit ihrem Arbeitgeber identifizieren. Sonst ist er weg – der Experte, der Abteilungsleiter, der hoch qualifizierte Beschäftigte. Die Fluktuation nimmt zu. Das belegt eine aktuelle Studie des Instituts für Mittelstandsforschung der Universität Lüneburg.
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| Ab in den Norden | | Lukrative Aufträge aus dem Ausland locken immer mehr mittelständische Unternehmer über die Landesgrenze. Das deutsche Handwerk wird nach wie vor hoch angesehen im Ausland: Die Qualität und Zuverlässigkeit der Deutschen stimmen. Ein weiterer Grund mag sein, dass das ausländische Lohnniveau steigt, während deutsche Löhne stagnieren – sie gleichen sich an.
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| Auf ungleicher Augenhöhe | | Das Rezept ist bewährt: PPP (Public Private Partnership) ist seit Jahren schwer angesagt. Die kommunalen Kassen für einen Schwimmbad-Neubau oder eine Sanierung sind leer, aber den Bürgern muss eine funktionierende Infrastruktur geboten werden. Also holen sich Staat, Land und Stadt private Investoren mit ins Boot. Beide Seiten profitieren. Nur der Mittelstand nicht immer : Bei großen Projekten ist er kaum als Hauptauftragnehmer beteiligt. | | mehr | Artikel drucken | |
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